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FAQ- Liste Häufig gestellte Fragen (frequently asked questions):

 
1) An wen wendet man sich um Mitglied zu werden?
2) Kann man erst einmal ausprobieren, ob es einem gefällt?
3) Was brauche ich für das Probetraining?
4) Was kostet die Mitgliedschaft?
5) Was fällt an Kosten noch an?
6) Wo bekomme ich denn als Anfänger meinen ersten Ju-Jutsu-Anzug und sonstige Ausrüstung?
7) Was ist eine Schutzausrüstung?
8) Was hat es mit den farbigen Gürteln auf sich?
9) Wie lange brauche ich, bis ich selbst einen schwarzen Gürtel tragen darf?
10) Wieso haben manche Trainer (wie der Karl-Heinz) keinen komplett schwarzen Gürtel?
11) Was ist denn eine Gürtelprüfung und wie läuft die ab?
12) Was hat es denn mit der Etikette auf sich?
13) Wofür stehen denn die ganzen japanischen Begriffe – ich versteh kein Wort?
14) Was kann ich eigentlich im Ju-Jutsu alles machen?
15) Was soll ich machen wenn ich einmal häufiger nicht kommen kann, etwa wegen einem Schulprojekt, einem Familienurlaub, einer Krankheit oder ähnlichem?
16) Ich fühl mich heute nicht gut. Soll ich ins Training gehen?
17) Was kann ich beim Ju-Jutsu alles lernen?
18) Gibt es beim Ju-Jutsu Wettkämpfe?
19) Welche Wettkämpfe gibt es denn an denen ich teilnehmen kann?
20) Gibt es den „klassischen“ Ju-Jutsuka?
21) Was ist denn genau der Ju-Jutsu Pass?
22) Und was ist ein Lehrgang?
23) Was brauche ich fürs JJ-Training bzw. was sollte ich immer dabei haben?
24) An welchem Tag und um welche Uhrzeit kann ich ein Probetraining machen?

 

1)      An wen wendet man sich um Mitglied zu werden?

Zuständig ist Euer Trainer; von diesem bekommt Ihr auch das Aufnahmeformular, das Ihr ausfüllen müsst.

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2)      Kann man erst einmal ausprobieren, ob es einem gefällt?

Sicher, bevor Ihr Euch entscheidet, ob Ihr Mitglied werden wollt, könnt Ihr selbstverständlich erst einmal ein Probetraining machen.

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3)      Was brauche ich für das Probetraining?

Ein Ju-Jutsu Anzug ist für das Probetraining noch nicht notwendig. Es reicht ein Trainingsanzug. Ihr solltet auch Badeschlappen mitbringen, da wir auf der Matte barfuss trainieren. Damit vermeiden wir Schmutz auf der Matte.

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4)      Was kostet die Mitgliedschaft?

Um bei uns Ju-Jutsu trainieren zu können, ist es notwendig beim Postsportverein Nürnberg e.V. Mitglied zu werden. Die Abteilung Ju-Jutsu erfordert dann noch einen Zusatzbeitrag. Auch eine einmalige Aufnahmegebühr fällt an. Die genauen Kosten erfahrt Ihr hier.

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5)      Was fällt an Kosten noch an?

Außer dem Mitgliedsbeitrag und der Aufnahmegebühr braucht Ihr einen Ju-Jutsu Pass, in dem alle Daten eingetragen werden, die für Eure Ju-Jutsu Laufbahn von Bedeutung sind (z.B. Gürtelprüfungen, Lehrgänge etc.). Dieser Pass kostet 10,00 Euro und es ist ein Passbild notwendig. Für das Training ist noch ein Ju-Jutsu Anzug und ggf. Schutzausrüstung notwendig.

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6)      Was ist ein Ju-Jutsu Anzug und wo bekommt man ihr her?

Ein Ju-Jutsu Anzug, auch Gi genannt, ist Voraussetzung für das Training. Mit diesem Anzug sind Würfe oder andere Übungsformen erst möglich, da ein normaler Trainingsanzug bei dieser Belastung einfach reißen würde.

Ein Ju-Jutsu Gi kostet zwischen 40,00 Euro und 80,00 Euro, je nach dem was Ihr anlegen wollt.

Beim Kauf solltet Ihr aufpassen, dass der Gi auch der Belastung während des Wurftrainings stand hält. Er muss also eine gewisse Stärke haben. Am besten erklärt Ihr dem Verkäufer wofür Ihr ihn braucht. Der kann Euch dann einen geeigneten Anzug zeigen.

Kaufen könnt Ihr den Gi in der Sportabteilung fast jeden großen Kaufhauses. Gute Erfahrungen haben wir mit der Firma Dax in der Max-Brod-Straße 3 in Nürnberg gemacht. Kaufen könnt Ihr ihn aber bei jedem anderen Anbieter auch.

Gute Anlaufstellen sind:

Dax-Sport Versandhändler und Ladengeschäft in Nürnberg

Heinitz Bernhard und Nowak Dietmar GdbR
Max-Brod-Str.3
90471 Nürnberg

http://www.dax-sports.de

Ju Sports Versandhändler

Meiners GmbH & Co.KG
Ziegelwasen 22
97357 Prichsenstadt

http://www.ju-sports.de/

Sport-Rhode (DanRho) Versandhändler

DANRHO Sport Rhode GmbH
Unterfeldring 3
D-85256 Vierkirchen

http://www.danrho.de

Kwon Versandhändler

KWON
The Martial Arts Power Team
Schramm Sport GmbH
Unterfeldring 3
D-85256 Vierkirchen

http://www.kwon.com

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7)      Was ist eine Schutzausrüstung?

Eine Schutzausrüstung dient dem Zweck, Euch vor Verletzungen zu schützen, die Ihr Euch während des Trainings zuziehen könntet.

Ein absolutes Muss für jeden männlichen Ju-Jutsuka ist der Tiefschutz (Suspensorium). Grundsätzlich sollte man(n) bei keinem Training darauf verzichten, da schnell mal ein Schlag oder Tritt zu tief gerät - dann ist dies der "Lebensretter Nr. 1".

Darüber hinaus gibt es noch Schienbeinschützer, Ellenbogenschützer, Kopfschutz, Zahnschutz und noch vieles mehr. Die braucht Ihr jedoch erst später.

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8)      Was hat es mit den farbigen Gürteln auf sich?

Die Gürtel sollen einen ungefähren Eindruck von eurem Leistungsstand zeigen.

Es gibt folgende Gürtelfarben:

Weiß (Anfänger) – Gelb – Orange – Grün – Blau – Braun – Schwarz (Meister)

Neue Gürtelgrade werden üblicherweise mit einer erfolgreich abgelegten Prüfung erreicht. Je dunkler die Farbe, desto mehr müsst ihr bei den Prüfungen zeigen und desto schwieriger oder komplexer (oder beides) werden die Techniken. Auch werden die zeitlichen Abstände zwischen den Prüfungen größer, da man immer mehr trainieren muss.

Allerdings kann es auch starke Unterschiede zwischen den einzelnen Sportlern geben: Es ist keine Seltenheit dass Kämpfer mit Orange- bis Braungurt bei Wettkämpfen ziemlich erfolgreich sind. Außerdem kann es z.B. Blau- und Braungurte geben, die 14 Stunden die Woche im Training sind, Training halten, an Wettkämpfen teilnehmen und Mitglieder im Landeskader sind und im Vergleich dazu Schwarzgurte, die lediglich vor sich hin trainieren und sich nicht weiter engagieren.

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9)     Wie lange brauche ich, bis ich selbst einen schwarzen Gürtel tragen darf?

Eine beliebte Frage, die sich nur mit einem klaren „kommt drauf an“ beantworten lässt. Wann und ob überhaupt ihr irgendwann einen schwarzen Gürtel tragen dürft, hängt ganz stark von euch selbst ab: Wieviel ihr trainiert, welches Talent ihr mitbringt und wie viel Zeit ihr bereit seid für das Ju-Jutsu zu investieren.

Ihr dürft aber davon ausgehen, dass viele Jahre intensiven Trainings nötig sind. Ein ungefährer Richtwert sind zwischen 7 und 12 Jahren; mindestens und nur bei fleißigem Training

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10)     Wieso haben manche Trainer (wie der Karl-Heinz) keinen komplett schwarzen Gürtel?

Das liegt daran, dass nur vom 1. bis zum 5. Dan die Gürtel schwarz sind. Darüber hinaus sind die Gürtel rot-schwarz oder rot-weiß (6.,7.und 8. Dan) bzw. rot (9. und 10.Dan) und man kann auch keine Prüfung mehr ablegen. Diese Gürtel werden nur noch für besondere Leistungen und Verdienste fürs Ju-Jutsu verliehen.

Wenn ihr  also jemanden mit so einem Gürtel seht, könnt ihr davon ausgehen, dass dieser Jemand richtig, richtig gut ist

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11)   Was ist denn eine Gürtelprüfung und wie läuft die ab?

Bei einer Gürtelprüfung geht sollt ihr zeigen, wie gut ihr inzwischen geworden seid. Es gibt für jeden Gürtel eine bestimmte Liste an Techniken und Aufgaben, die man zeigen muss. Wenn alles ordentlich gezeigt wurde, hat man die Prüfung für gewöhnlich bestanden. Natürlich hängt es stark davon ab, welcher Gürtel gemacht wird: 
Die Prüfung zum ersten gelben Streifen soll zeigen, ob ihr gewissenhaft im Training wart und gute Fortschritte gemacht habt – die Techniken bei dieser Prüfung sind und müssen auch gar nicht hervorragend sein. 
Bei einer Prüfung zum 1.Dan oder vielleicht sogar darüber hinaus ist jedoch ein ganz anderes Niveau gefordert. Schließlich machen Anwärter zum Schwarzgurt schon sehr lange Ju-Jutsu und wollen einen Meistergrad erlangen.

 Wichtig für eine Gürtelprüfung auf Schülerniveau sind folgende Dinge:

  • angemessenes Beherrschen der geforderten Techniken

  • Trainieren mit verschiedenen Partnern, da es in einer Gürtelprüfung auch zu Partnerwechseln kommen kann 

  • Regelmäßiges Training: Euer Trainer wird euch nur zur Prüfung zulassen, wenn er sieht, dass ihr euch bemüht und einen ungefähren Eindruck von eurem Können hat

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12)    Was hat es denn mit der Etikette auf sich?

Die Etikette beinhaltet die Verhaltensregeln im Training, um ein verletzungsfreies, respektvolles und freundschaftliches Training zu erreichen.

Wichtig sind folgende Dinge:

1) Angrüßen:
Im Stand: Zu Beginn des Trainings verbeugen sich Schüler und Trainer voreinander: Der höchstgraduierte Schüler steht ganz rechts, die anderen Schüler stellen sich nach Gürtelgraden absteigend daneben. Beim Abgrüßen im Stand herrscht Ruhe. Jeder, sowohl Schüler als auch Trainer, konzentrieren sich auf das bevorstehende Training. Die Arme hängen locker herab, die Füße sind geschlossen. Der höchstgraduierte Schüler ganz rechts sagt „Rei“, worauf sich Schüler und Trainer voreinander kurz verbeugen.

Im Knien: Es wird sich wie im Stand voreinander hingestellt. Der höchstgraduierte Trainer kniet sich zuerst ab, danach folgen die anderen Trainer. Beim Abknien wird zuerst das linke Knie auf den Boden gebracht, danach folgt das rechte.  Wenn alle Trainer abgekniet haben, kniet der erste Schüler ganz rechts ab danach nacheinander die anderen. Wenn Schüler und Trainer knien, sagt der Schüler ganz rechts „Mokusou“, woraufhin sich alle konzentrieren und auf das bevorstehende Training vorbereiten. Dabei herrscht absolute Ruhe! Nach 5 – 15 Sekunden oder mehreren tiefen Atemzügen sagt der Schüler ganz rechts „Mokusou-Yame“ und kurz darauf „Rei“. Schüler und Trainer verbeugen sich kurz voreinander. Anschließend steht der höchste Trainer wieder zuerst auf, dann nach und nach die weiteren Trainer, und danach nach und nach alle Schüler. Beim Aufstehen ist es genau anders herum als beim Abknien: Hier wird zuerst das rechte Knie vom Boden weggenommen.

2) Im Training:
Es ist üblich, wenn man einem Partner gegenübersteht, etwa für eine Übung, fürs Bodenrandori oder ähnliches, sich kurz voreinander zu verbeugen, wenn man gerade neu zusammen gekommen ist. Es ist nicht nötig, sich dauernd zu verbeugen. Wenn man sich einen neuen Partner sucht, verbeugt man sich kurz vor dem alten Partner und geht dann auseinander.

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13)    Wofür stehen denn die ganzen japanischen Begriffe – ich versteh kein Wort?

Es gibt nicht viele japanische Begriffe die ihr kennen solltet; die Technikbezeichnungen auf japanisch sind beispielsweise nicht wirklich wichtig – auch wenn sie die Kommunikation zwischen Sportlern verschiedener Kampfsportarten wesentlich erleichtern.

Wichtig sind folgende Begriffe:

Mokusou    wird manchmal beim Angrüßen im Kniestand vom höchstgraduierten Schüler gesagt. Es bedeutet, dass jeder Teilnehmer des Trainings sich auf das bevorstehende Training konzentriert und alle Dinge, die ihn im Alltag betreffen wie Schule, Beruf usw., für die Zeit des Trainings aus seinen Gedanken fernhält

Mokusou – yame     wird kurze Zeit nach dem Kommando „Mokusou“ gegeben (etwa   5 -15 Sekunden) und bedeutet das Ende dieser Konzentrationsphase

Rei             Schüler und Trainer verbeugen sich voreinander

Hajime        Bezeichnet immer den Anfang von etwas, z.B. den Beginn einer Runde Bodenkampf oder einem Randori

Mate          Stop, Unterbrechung; wird z.B. im Wettkampf verwendet um den Kampf zu unterbrechen und den Kämpfern Gelegenheit zu geben, zu ihren Ausgangspositionen zurückzukehren; Wird auch im Training häufig verwendet, um die aktuelle Übung zu unterbrechen

Yame         Stop, beenden; eher selten im Training

Kyu            Schülergrad (1.Kyu = braun, 2. Kju = blau, usw.)

Dan            Meistergrad (1. Dan ist der niedrigste)

Dojo           die Trainingshalle

Sensei        der Trainer bzw. Lehrer, auch eher selten im Ju-Jutsu

Eine Übersicht über die meisten Begriffe findet ihr auf dieser Seite.

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14)   Was kann ich eigentlich im Ju-Jutsu alles machen?

Bei unserer Abteilung gibt es insgesamt pro Woche 21 verschiedene Trainingseinheiten à 1,5 Stunden, die du besuchen kannst.

Darunter fallen etwa Kindertraining, Jugendtraining, Anfängertraining, Fortgeschrittenentraining, Braun- und Schwarzgurttraining, Wettkampftraining, Jugendwettkampftraining, Duo Techniktraining und Duo Wettkampftraining, Freies Training und Gürtelvorbereitungstraining, Ju-Jutsu Kompakt und Straßenkampf. Freilich kann man nicht jedes Training besuchen, da viele gleichzeitig stattfinden. 
Außerdem wäre man dann bis zu 12 h pro Woche in der Trainingshalle.

Wenn man erstmal ein paar Grundlagen erlernt hat (z.B. Fallschule, Deckung, Bewegung etc.) stehen einem viele Türen offen:  

-        man kann weiter ins Techniktraining gehen und sich weiter auf Gürtel vorbereiten;

-        man kann ins Wettkampftraining gehen und an Wettkämpfen teilnehmen;

-        man kann ins Duo Training gehen und an Wettkämpfen teilnehmen;

-        man kann zum Straßenkampf gehen;

-        man kann an Freizeiten, Lehrgängen und Veranstaltungen teilnehmen, die immer sehr lehrreich sind und viel Spaß machen

-        man kann auch den Trainern helfen und später selbst Trainer werden!

Meistens ist eine Mischung daraus am sinnvollsten: Man braucht nämlich bestimmte Gürtel um Wettkämpfe besuchen zu können. Gleichzeitig lernt man beim Wettkampf(training) und Duo Training sehr vieles, was im reinen Techniktraining viel zu kurz kommt (richtige Distanz, Improvisation, Automatisierung, Kombinationen sowie den richtigen „Biss“ und vieles mehr).

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15)    Was soll ich machen wenn ich einmal häufiger nicht kommen kann, etwa wegen einem
          Schulprojekt, einem Familienurlaub, einer Krankheit oder ähnlichem?

Grundsätzlich ist das kein Problem. Schule, Ausbildung oder Studium sollten immer Vorrang vor dem Training haben!

Am Besten sagt ihr euren Trainern Bescheid, wenn ihr schon vorher wisst, dass ihr z.B die nächsten 3 Wochen nicht kommen könnt. Dann muss sich dieser keine Sorgen machen und kann auch das Training besser planen.

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16)    Ich fühl mich heute nicht gut. Soll ich ins Training gehen?

Das müsst ihr selbst entscheiden. Wenn ihr ein bisschen müde oder etwa nach der Schule k.o. seid, kann die Bewegung im Training Wunder wirken, so dass ihr euch wieder fit fühlt. Wer allerdings kränkelt, etwa eine laufende Nase hat, Husten ähnliches, sollte nicht ins Training kommen: Erstens tut es euch nicht gut wenn ihr krank seid und euch anstrengt, gleichzeitig ist die Gefahr sehr hoch, dass sich andere im Training anstecken.

Wer richtig krank ist, darf nicht ins Training kommen. Kuriert euch gut aus, dann seid ihr wieder fit wenn ihr wieder trainieren könnt.

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17)     Was kann ich beim Ju-Jutsu alles lernen?

Viel -  Richtig viel !

Ihr lernt etwa Techniken um euch selbst zu verteidigen, euren Körper und seine Grenzen besser kennen. Ihr werdet stärker, geschickter, schneller und ausdauernder.

Ihr lernt aber auch eure Techniken zu kontrollieren und (im Training) so einzusetzen dass sich euer Partner nicht verletzt.

Nach einiger Zeit Ju-Jutsu werden aber auch euer Selbstvertrauen und eure Selbstsicherheit steigen.

Wer selber Training hält, lernt ganz viel über Unterrichten, über Motivation, Fehlerkorrektur usw.

Fighter lernen sich blitzschnell anzupassen, gute Gelegenheiten zu erkennen und Techniken auch gegen Widerstand durchzusetzen.

Wer Duo macht, trainiert ein Bündel an Techniken unglaublich intensiv, trainiert Schnelligkeit, Ausdruck und Dynamik.

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18)    Gibt es beim Ju-Jutsu Wettkämpfe?

Ja: Beim Ju-Jutsu gibt es 2 wichtige Wettkampfarten: Fighting und Duo

1) Fighting

Beim Fighting kämpfen 2 Ju-Jutsukas gegeinander und versuchen, die höhere Punktzahl zu erreichen. Es gibt verschiedene Alters- und Gewichtsklassen um die Kämpfe fair zu gestalten.

Es gibt 3 “Parts“ im Fighting:

Part 1 ist der Atemibereich; beide Kämpfer versuchen den Gegner mit sauberen Faust- und Fußtechniken zu treffen und damit Punkte zu holen. Der Kontakt sollte immer ganz leicht sein, trotzdem tragen beide Kämpfer Faust-, Fuß- und Schienbeinschützer sowie einen Tiefschutz um Unfälle zu vermeiden

Part 2 ist der Wurfbereich; er geht vom Atemibereich fließend in den Griffkampf über, in dem jeder Kämpfer versucht, eine günstige Position zu finden um den Gegner zu werfen – auch dafür gibt es Punkte. Es kann gelingen, den Gegner zu greifen und sofort zu werfen, es kann aber auch gut 10 Sekunden dauern, bis einer einen Wurf schafft.

Part 3 ist der Bodenbereich; auch er geht fließend vom Wurfbereich in den Bodenkampf über, in dem jeder Kämpfer versucht den anderen mit einem Festhalter am Boden festzuhalten In höheren Altersklassen sind auch Hebel und Würger erlaubt. Wenn der Gegner 15 Sekunden in einer Haltetechnik gehalten wird oder aufgrund eines Würgers oder Hebels abklopfen muss, wird der Kampf unterbrochen und der Kämpfer der den Festhalter gemacht hat bekommt Punkte, wenn der Gegner abklopfen musste sogar noch mehr Punkte.

Danach stellen sich beide wieder in die Ausgangsposition und bei „Hajime“ geht es im Part 1 wieder los.

Eine normale Kampfzeit dauert je nach Altersklasse etwa 2 -3 Minuten, wer am Ende der Kampfzeit am meisten Punkte hat gewinnt. Bei unentschieden gibt es eine Verlängerung

2) Duo

Duo ist ganz anders als Fighting.

Beim Duo treten 2 Paare gegeneinander an; allerdings bekämpfen sie sich nicht wie im Fighting, sondern zeigen abwechselnd Kombinationen, die anschließend von 5 Kampfrichtern mit Punkten von 1 (mau) bis 10 ( total toll)  bewertet werden. Ziel ist es auch hier, möglichst viele Punkte und, vor allem, mehr Punkte als das gegnerische Paar zu bekommen.

Es gibt 4 Duo-Serien mit jeweils 5 vorgegebenen Angriffen. Diese Duo Serien sind auch im Gürtelprogramm ab dem Orangegurt vertreten und müssen in der Prüfung gezeigt werden – allerdings nicht ganz so wie im Duo:

Duo Serie A beinhaltet Kontaktangriffe wie Griff in Revers oder Festhalten am Handgelenk

Duo Serie B sind Umklammerungsangriffe, etwa Schwitzkasten oder Umklammern von vorne

Duo Serie C umfasst Atemiangriffe wie Fauststoß oder Fußstoß

Duo Serie D betrifft Waffenabwehr gegen Messer- und Stockangriffe

Von diesen Serien werden im Wettkampf bei U18, U21 und Senioren (21 +)  jeweils 3 Angriffe zufällig ausgewählt und diese 3 müssen dann gezeigt werden. Danach werten die Kampfrichter was sie gesehen haben, z.B.: stimmt die Distanz? Wird richtig angegriffen? Ist die Verteidigung logisch und effektiv? Sind die Techniken sauber, korrekt, schnell und dynamisch? Wenn sich die Kampfrichter entschieden haben, geben sie Wertungen von 1 – 10. Da es 5 Kampfrichter sind, gibt es 5 Wertungen, allerdings wird die Beste und die Schlechteste nicht mitgezählt.

Jedes Paar zeigt also aus den 4 Serien je 3 Angriffe = 12 Angriffe. Steht es am Ende unentschieden gibt es ebenfalls eine Verlängerung in der wieder 3 Angriffe der Serie A gezeigt werden müssen

Noch was: Wie viele Serien beherrscht werden müssen, hängt vom Alter ab: als Zehnjähriger muss man sich etwa noch nicht mit Waffenabwehr befassen

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19)   Welche Wettkämpfe gibt es denn an denen ich teilnehmen kann?

Es gibt eigentlich 3 verschiedenen Gruppen:

Es gibt verschiedene Turniere in Bayern, von denen manche extra für Kinder und Jugendliche mit wenig Erfahrung gestaltet sind, z.B. das Frankenderby, das Nikolausturnier oder Main-Kintzing-Pokal oder auch der Bayernpokal.

Dann gibt es verschiedene offizielle Wettkämpfe, von denen jeder ein Qualifizierungswettkampf für den Nächsthöheren ist.

Die Reihenfolge ist folgende:

  1. Nordbayerische Meisterschaft (etwa Ende Februar / Anfang März; offen)
  2. Bayerische Meisterschaft (Mitte April, die besten 8 der Nordbayerischen dürfen starten)
  3. Süddeutsche Meisterschaft (Anfang – Mitte Mai; die besten 6 der Bayerischen dürfen starten)
  4. Deutsche Meisterschaft (Anfang – Mitte Juni, die besten 4 der Süddeutschen dürfen starten)

Anschließend gibt es noch internationale Wettkämpfe, in denen nur sehr gute Kämpfer (Bundeskader) der einzelnen Länder teilnehmen, z.B. die Hamburg Open, die German Open oder auch die Paris Open.

Natürlich gibt es auch noch die größten Turniere: die Europameisterschaft, die Weltmeisterschaft und die World Games. Wer dort teilnehmen darf, ist einer der besten Kämpfer / Duoka überhaupt.

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20)   Gibt es den „klassischen“ Ju-Jutsuka?

Nein! Beim Ju-Jutsu gibt es vom hünenhaften Mann bis zu zierlichen Frau, von Schülern zu Ärzten und Hausfrauen, von Jungen bis Alten alles.

Grundsätzlich gilt, dass jeder Ju-Jutsu machen kann. Natürlich ist jemand der einige Zeit im Training war relativ fit, aber es nicht nötig besonders leicht oder besonders stark zu sein. Jeder findet mit der Zeit seinen eigenen Weg und die Techniken die optimal zu ihm passen.

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21)    Was ist denn genau der Ju-Jutsu Pass?

Der JJ-Pass ist eure persönliche Übersicht was ihr alles in euren bisherigen JJ-Leben erreicht habt. Es steht etwa drin seit wann ihr im Verein seid, welchen Gürtel ihr tragen dürft, welche Lehrgänge und Ausbildungen ihr besucht habt, aber auch welche Erfolge ihr erringen konntet.

Euren JJ-Pass braucht ihr immer wenn ihr Ju-Jutsu machen wollt: ohne ihn werdet ihr nicht zu Prüfungen zugelassen, ohne ihn dürft ihr nicht auf Wettkämpfen starten.

Was alles in dem Pass steht, hängt allerdings ganz von euch ab! Ob ihr irgendwann einen Eintrag bei den Dan-Graduierungen habt oder ob ihr vielleicht eine Trainerausbildung besucht habt, ob ihr einen Deutschen Meistertitel euer Eigen nennen könnt oder vielleicht Kampfrichter geworden seid – es hängt von euren Entscheidungen ab, ob ihr es mit viel Fleiß erreichen wollt.

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22)    Und was ist ein Lehrgang?

Es gibt verschiedene Lehrgänge:

1)    Techniklehrgänge:
Diese sind meistens eintägig, dauern zwischen 3 und 5 Stunden, und haben ein bestimmtes Thema, welches mit Ju-Jutsu zu tun hat (etwa Stockabwehr oder Wurftechniken). Die Referenten sind immer ein oder auch mehrere technisch sehr gute Ju-Jutsuka, die den Lehrgang leiten. Für gewöhnlich darf man ab Gelb- oder Orangegurt daran teilnehmen. Üblicherweise finden sie in allen möglichen großen und kleinen Städten und Orten in ganz Bayern statt.

2)    Kaderlehrgänge:
Diese Lehrgänge gibt es getrennt für Fighting und Duo und dauern meist 2 -4 Tage. Dort trainieren die Wettkämpfer außerhalb ihres normalen Trainings bei den Landestrainern, um ihr Können zu verbessern und auch andere Kadermitglieder kennenzulernen. Wer im Kader ist, sollte an möglichst vielen Lehrgängen teilnehmen.

3)    Ausbildungen:
Diese sind meist mehrtägige Lehrgänge um etwa Trainerlizenzen zu erwerben. Alle Trainer im Verein haben üblicherweise eine Fachübungsleiterlizenz oder zumindest eine Clubassisstentenausbildung

4)    Freizeiten:
Auch eine Art Lehrgang. Beispiele sind die Oster- und Herbstfreizeit sowie das Bayerncamp. Hier wird sowohl Ju-Jutsu trainiert, als auch andere Dinge unternommen, wie Zelten, Rafting, Wandern und vieles mehr.

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23)    Was brauche ich fürs JJ-Training bzw. was sollte ich immer dabei haben?

Als Anfänger genügt eine lange Sporthose in der ihr euch bewegen könnt und dazu ein T-Shirt.

Wer ein bisschen dabei ist braucht dringend einen sogenannten Gi: der ist für Anfänger immer weiß und besteht aus Jacke und Hose. Dazu kommt natürlich der Gürtel.

Darüber hinaus sind Schlappen, Sandalen oder ähnliches unverzichtbar um von der Umkleide in die Trainingshalle zu kommen. Außerhalb der Halle läuft jeder mit Straßenschuhen herum, und wenn man da barfuss läuft, kommt der Dreck schnell auf die Matte und auf euren Gi. Verpflichtend für alle männlichen Trainingsteilnehmer ist ein Tiefschutz, um euer „bestes Stück“ zu schützen.

Für Fortgeschrittene Ju-Jutsuka und /oder solche, die Wettkampf machen möchten, ist eine Schutzausrüstung nötig. Diese besteht aus:

-        Faustschützer

-        Spann- und Schienbeinschützer

-        Tiefschutz (bei Männern verpflichtend)

-        Zahnschutz

Außerdem ist es sinnvoll, einige Sachen immer mit ins Training zu bringen, auch wenn man sie nicht immer braucht. Dazu gehören z.B.:

-        Schreibzeug

-        Ju-Jutsu Pass

-        Post SV Mitgliedsausweis

-        Ein paar Pflaster

-        Tape (sehr gut um z.B. Gelenke zu schützen oder Pflaster sicher zu befestigen)

-        Gegebenenfalls Haargummis

-        Ein Handtuch und Duschzeug

-        Für später: einen oder zwei Stöcke sowie ein Messer und eine Kette

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24)    An welchem Tag und um welche Uhrzeit kann ich ein Probetraining machen?

Ein Probetraining kann zu den Trainingszeiten der Anfängergruppe gemacht werden. Die Anfängergruppe trainiert mittwochs ab 18:45 Uhr und freitags ab 20:00 Uhr.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.